Die häufigsten Symptome

Wenn sich Ihr Hund nicht wohl fühlt, merken Sie dies für gewöhnlich sofort. Wenn er sein Fressen nicht anrührt und nicht so aktiv ist wie sonst, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit das er krank ist.

Durchfall beim Hund (medizinisch Diarrhö), verursacht genau diese Symptome. Durchfall ist ein Problem im Verdauungsapparat, die Symptome umfassen unter anderem flüssigen Stuhlgang und Austrocknung (medizinisch Dehydratation). Tiere, die unter Diarrhö leiden, sollten umgehend behandelt werden.

Durchfall bei Hunden äußert sich vor allem durch weichen, breiigen bis flüssigen Kot. Des Weiteren muss der Hund meist häufiger als gewöhnlich sein Geschäft verrichten. Die Ursache für die Verdauungsstörung bleibt oft unentdeckt.

Diarrhö ist nur ein Symptom einer bereits bestehenden Grunderkrankung, oder aber die Folge von Verdauungsstörungen. Welpen und junge Hunde sind hiervon besonders häufig betroffen.

Chronischer Durchfall dauert bis zu drei Wochen an und sollte auf jeden Fall tierärztlich behandelt werden, akuter Durchfall über einen kurzen Zeitraum bedarf hingegen in der Regel keiner professionellen Behandlung und Sie können ihm von zu Hause aus mit bewährten Hausmitteln entgegenwirken. Dauern die Beschwerden allerdings länger als 1 – 2 Tage an, sollten Sie auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen. Handelt es sich um einen Welpen, müssen Sie bereits nach wenigen Stunden professionelle Hilfe in Anspruch nehmen!

Ein weiteres Symptom ist Erbrechen. Hunde erbrechen sich im Gegensatz zu Katzen für gewöhnlich nicht. Wenn ihr Hund gerade zu sich genommenes Futter erbricht, ist er definitiv krank. Am Wahrscheinlichsten sind in diesem Fall Magenprobleme. Hunde, die unter Übelkeit leiden, haben wenig Appetit und sind kaum aktiv. Des Weiteren kann es zur Entstehung von Fieber kommen.

Generell kann man davon ausgehen, dass Durchfall bei Hunden die gleichen Symptome wie beim Menschen hat. Wenn ihr Hund darunter leidet, ist es das Beste seinen Zustand genau zu beobachten. Sie müssen feststellen, ob Ihr Hund auf die Behandlung anspricht, oder ob sich sein Zustand weiter verschlechtert.

Im Verlaufe der ersten Tage ist es in Ordnung, wenn Sie Ihren Hund zuhause behandeln. Geben Sie Ihrem Tier lediglich Schonkost. Hunde mit Verdauungsproblemen sollten nur Futter mit geringem Ölanteil bekommen. Geben Sie ihm gekochtes Hühnchen in kleinen Stückchen, da dies von Natur aus weniger Öl als Schweine- und Rinderfleisch, oder Fisch enthält. Sie sollten allerdings auch immer einen Tierarzt zu Rate ziehen und die von ihm verordneten Medikamente verabreichen. Nur ein Arzt kann Sie in dieser Situation optimal beraten!

Bitte beachten Sie, dass sich das Krankheitsbild ihres Tieres verschlechtern kann, wenn Sie den Durchfall ignorieren. Hierdurch können irreparable gesundheitliche Folgen entstehen. Versorgen Sie deshalb Ihren Hund auf jeden Fall mit aller medizinischen Hilfe, die er zur Verbesserung seines Zustandes benötigt. Nur so kann er lange, gesund und glücklich leben.